Erfolgsrezepte – Nr. 6 – Vereinfache!

Erfolgsrezepte

“Simple can be harder than complex: You have to work hard to get your thinking clean to make it simple. But it’s worth it in the end because once you get there, you can move mountains.” –

Steve Jobs

Du wirst nie wieder so flexibel sein wie in diesem Moment!

Und mit flexibel meine ich jetzt nicht nur dein akrobatisches Talent. Denn wir werden mit der Zeit nicht nur älter und ungelenker, sondern auch verkrampfter was unsere Ideen und Vorstellungen angeht.

Nehmen wir an du beginnst damit an einem Vorhaben/Projekt zu arbeiten. Du möchtest z.B. gern Reisen und nebenbei durch Fotographie Geld verdienen. Am Anfang bist du noch voller Tatendrang. Du hast 1000 gute Ideen, kaufst dir eine Kamera und ein Objektiv und willst sofort loslegen.

Dann stößt du auf die ersten Schwierigkeiten: Du stellst fest, das du noch ein Stativ brauchst. Ein Weitwinkelobjektiv wäre auch nicht verkehrt und ein Kamerarucksack ist sowieso spitze. Bald stellst du aber fest, dass dich der ganze Kram ganz schön beim Reisen behindert. Mittlerweile ist ein Online-Reisemagazin auf deine Bilder aufmerksam geworden und bietet dir an nur für Sie zu arbeiten.

Du musst nun natürlich dorthin reisen, wo dich das Magazin braucht. Ohne das Geld kommst du aber auch nicht mehr über die Runden, weil das ganze neue Equipment teuer ist und deine Reisekosten durch den ganzen Krempel enorm gestiegen sind. Eine handfeste Zwickmühle.

Aber hätte es denn eine einfachere Lösung gegeben mit der du glücklicher gelebt hättest?

Ja! Denn: Die Ausrüstung macht nicht zwangsläufig die Qualität der Arbeit aus! Als Fotograph kommt es vor allem darauf an, dass du einen Blick für großartige Motive hast. Welche Ausrüstung du hast ist dabei (fast) Nebensache und du bist viel agiler wenn du weniger schleppen musst!  Dieser Gedanke lässt sich auf viele andere Bereiche übertragen!

Die Lösung: Starte so simpel wie möglich! Du brauchst kein teures Equipment, keine 30 Mitarbeiter für dein frisch gegründetes Unternehmen und kein teures Website-Design für deinen neuen Blog.

Sei unbürokratisch. Finde Lösungen. Sei frisch. Sei flexibel.

Finde die Judo-Lösung!

Judo ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ beziehungsweise „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ ist.

– Wikipedia

Stell dir vor du willst einen großen Felsbrocken von A nach B transportieren. Du hast 2 Möglichkeiten dies zu tun:

Möglichkeit 1: Du rollst Ihn selbst den gesamten Weg, brauchst mehrere Tage und verausgabst dich dabei bis aufs Letzte.

Möglichkeit 2: Du rufst einen guten Freund von dir an, welcher einen Transporter mit Ladefläche hat. Ihr verladet den Brocken auf die Ladefläche, sichert ihn und fahrt ihn nach B. Ihr braucht 2 Stunden, du fühlst dich gut und lädst deinen Freund auf ein Bier ein.

Möglichkeit 2 ist die Judo-Lösung. Mit minimalem Aufwand erreichst du maximale Wirkung. 

Auch dieses Prinzip lässt sich wieder auf viele Bereiche des Lebens anwenden und kann dir viel Zeit, Mühe und Nerven sparen.

Warum viel Aufwand, wenn es auch einfacher geht?

Ich gebe es gern zu: Ich tue mich immer noch ziemlich schwer Arbeit zu delegieren, abzugeben und zu outsourcen. Aber das ist im Prinzip totaler Blödsinn! Warum sollte ich mich z.B. stundenlang hinsetzen und versuchen ein Logo zu gestallten, wenn ich für 5$ (!) ein professionelles Logo online bestellen kann? (www.fiverr.com)

Auch wenn es im ersten Moment Geld kostet ist es dennoch die bessere Lösung weil ich Unmengen an Zeit spare. (Zeit ist eben doch manchmal Geld)

Einfacher ist meistens besser

Zum Abschluss noch ein verdammt wichtiger Punkt: Einfach ist meistens besser als kompliziert!

Produkte die kompliziert sind verwirren den Nutzer. Einfache Produkte begeistern hingegen. Bestes Beispiel: Apple. Du kannst jetzt gegen Apple sagen was du willst: Hast du schonmal eins Ihrer Produkte ausprobiert? Die Bedienung ist intuitiv, stimmig und praktikabel. Das Design minimalistisch und die Nutzererfahrung großartig.

Das gleiche gilt beim Lesen. Was liest du lieber: Seitenlange, wissenschaftliche Abhandlungen die zur Hälfte aus Fremdwörtern und Fußnoten bestehen oder einen Bericht in deiner lokalen Tageszeitung? Für die meisten Leute wird es wohl letzteres sein.

In diesem Sinne: Versuch es einfach zu halten. Übe dich im Vereinfachen, denn wie Steve Jobs schon sagte: Kannst du vereinfachen, kannst du Berge versetzen. 

Hast du noch weitere Beispiele in denen Einfach einfach besser ist als kompliziert? Ich würde mich über ein paar Anregungen in den Kommentaren freuen!

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Kommentare

  1. Marc meint

    Dieser Prinzip ist auch in der Universität zu finden:
    Schlechte Profesoren erklären einfache Tatsachen kompliziert.
    Gute Profesoren erklären schwere Tatsachen einfach.

  2. Dom meint

    Bestes Beispiel Bild Zeitung.
    Mal gelesen?
    Die Sätze sind immer extrem kurz und einfach gehalten.
    Auch wenn ich die Artikel bis jetzt immer schlecht fand (ich gebe zu viele waren es nicht die ich gelesen habe) haben sie doch ziemlich krasse Auflage Zahlen!

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