Erfolgsrezepte – Nr.4 – Meditations-Leitfaden

ErfolgsrezepteAchtung jetzt wird’s Esoterisch. Nicht. Vielleicht denkst du bei Meditation zunächst an Buddhistische Mönche die in einem Kloster leben und den ganzen Tag meditieren um die Erleuchtung zu erlangen.

Ich möchte dich aber jetzt weder mit irgendwelchem religiösen, noch mit esoterischem Mambo-Jambo belasten.

Meditation ist simpel. Es geht darum im Moment einzukehren und die Gedanken gehen zu lassen. Du musst nicht religiös werden um zu meditieren, keine Räucherstäbchen aufstellen und auch keine neumodischen Esoterikwälzer kaufen.

Du brauchst kein Equipment, keine lange Vorbereitungszeit, keine Fachliteratur,…

Das Einzige was du brauchst bist Du selbst, eine bequeme Sitzposition und etwas Zeit.

Was ist Meditation?

Meditation ist eine Achtsamkeitsübung. Das Ziel ist, dass du deine Gedanken ziehen lässt und dich vollkommen auf das „Jetzt“ konzentrierst.  Es wird auch oft als Stille, Leere, im Hier und Jetzt sein oder Frei von Gedanken sein, bezeichnet.

Ich empfehle dir, dir eine eigene Definition zu schaffen, denn Meditation ist meiner Meinung nach etwas recht persönliches. Jeder nimmt sie auf seine ganz eigene Art und Weise wahr.

„Warum sollte ich meditieren?“

  1. Durch Meditation wirst ruhiger und ausgeglichener. Der Alltag fällt dir leichter.
  2. Meditieren erhöht die Leistungsfähigkeit deines Gehirns.
  3. Meditation verringert Stress und Angst. (sowohl kurz als auch langfristig)
  4. Du setzt dich bewusst mit deinen Gedanken auseinander.
  5. Meditation verbessert dein Wohlbefinden und deine Gesundheit.

Wie funktioniert das Ganze?

Wichtig ist, dass du regelmäßig meditierst. Denn nur durch die regelmäßige Ausübung kann sich eine spürbare positive Änderung einstellen. Das bedeutet nicht, dass du ab jetzt mehrere Stunden am Tag meditieren sollst.

Wenn du wenig Zeit hast, dann setze dir zum Ziel etwa 5-10 Minuten am Tag zu meditieren. Halte dich aber für mindestens für 30 Tage an dieses Ziel um es zu einer Gewohnheit zu machen.

Ich habe z.B. damit begonnen am Abend, kurz vor dem zu Bett gehen, für 15 Minuten zu meditieren.

Wenn du es zeitlich schaffst, dann Meditiere 2-mal täglich. Einmal nach dem Aufstehen, einmal am Abend.

Der Meditations-Leitfaden

 1. Schaffe eine ruhige, angenehme Atmosphäre in der du ungestört bist. Schalte den Fernseher und PC aus, das Handy auf Stumm und sorge dafür, dass dich niemand stört.

2. Wähle einen festen Ort für deine Meditation aus. Das ist kein Muss, aber es vertieft meiner Erfahrung nach die Erfahrung und erleichtert die Meditation. Schon allein die Vorbereitung auf die Meditation wird so zu einem beruhigenden Ritual.

3. Suche dir eine bequeme Position. Du kannst sitzen, liegen, hocken, … eigentlich macht es keinen Unterschied. Ich empfehle dir, bequem aber aufrecht auf einem Stuhl oder Sessel zu sitzen. Falls du liegst achte darauf, dass du nicht einschläfst.

4. Stell dir einen Wecker für die Zeit der Meditation.

5. Konzentriere dich auf deine Atmung. Atme langsam und tief in den Bauch. Wenn du nicht weißt ob du tief atmest, lege eine Hand zwischen Bauch und Intimbereich. Versuche in diese Region zu atmen.

6. Beobachte deine Gedanken. Du wirst feststellen, dass es gar nicht so einfach ist nicht zu denken. Das ist normal. Lass dich davon nicht verunsichern.

7. Beobachte wie deine Gedanken kommen und gehen. Versuche nicht dich krampfhaft am Denken zu hindern. Hör zu was dein Kopf dir zu sagen hat und lasse die Gedanken los, sobald du bemerkst, dass Sie dich aus dem Moment führen wollen.

8. Versuche möglichst still zu sitzen. Auch wenn es irgendwo juckt und zwickt. Versuch es zu ertragen und still zu sitzen. Für mich persönlich verstärkt diese Herangehensweise die Tiefe der Meditation. Wahrscheinlich weil ich in diesen Moment unmöglich irgendwo in meinem Kopf sein kann.

9. Entspanne jeden Muskel. Gehe deinen kompletten Körper von oben nach unten durch und versuch so viele Muskeln wie möglich zu erfühlen. Dann versuch sie zu entspannen.

10. Genieße den Moment!

Zum Abschluss möchte ich dir noch ein paar Übungen mit auf den Weg geben, die du während der Meditation ausprobieren kannst.:

  • Konzentration auf deine Atmung
  • Konzentration auf deinen Herzschlag
  • Konzentration auf das Gewicht deines Körpers
  • Komplette Entspannung des Körpers
  • Achtsamkeit für Geräusche um dich herum
  • Achtsamkeit für Visuelle Eindrücke um dich herum

Weitere Vorteile von Mediation findest du hier: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2012/01/Meditation-auf-Rezept

und hier:  http://www.binauralbeats.de/meditation/auswirkungen-auf-koerper-und-geist

Eins der Besten Bücher rund um das Thema Meditation ist meiner Meinung nach: Eckart Tolle – Jetzt die Kraft der Gegenwart

 

Kostenloser Newsletter

Trag dich in die kostenlose E-Mail Liste ein und verpasse kein Update mehr!

Kommentare

  1. Dom meint

    Sehr geiler Artikel!
    v.a. gefällt mir wie du das Gedanken beobachten/loslassen erklärt hast.
    Genau dieses „ich darf nicht denken x[“ hat mich Anfangs daran gehindert wirklich in einen meditativen Zustand zu gelangen.

    weiter So
    Cheers!

Trackbacks/ Pingbacks

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *