Die Starter Mentalität

 

Ich möchte eine Grundannahme über Erfolg anstellen:

Der Erste ist der entscheidende Schritt auf deinem Weg zum Erfolg.

Startest du nicht, kannst du auch keinen Erfolg haben. Macht Sinn, oder?

Trotzdem ist gerade der erste Schritt für viele Menschen der schwierigste. Wir zögern weil wir Angst davor haben zu scheitern und negative Kritik zu ernten oder weil es bequemer ist nichts zu tun.

Warum solltest du also zu einem Starter werden?

Starten hat viele Vorteile:

  • Du lernst gute Entscheidungen zu treffen.
  • Du lernst Verantwortung zu übernehmen.
  • Du wirst selbstbewusster.
  • Menschen bauen ein stärkeres Vertrauen zu dir auf.
  • Du baust dir ein Leben auf, das deinen Vorstellungen entspricht.
  • Unsere konservative Arbeitswelt braucht dringend Starter!

Starten ist das beste Mittel gegen Aufschieberitis!

Mir geht es hin und wieder so, dass ich Aufgaben so lange vor mir herschiebe, bis ich in Zeitnot gerate und sie dringend erledigen muss.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das Schreiben von Blogartikeln.

Oftmals beginne ich erst kurz vor knapp mit der Erstellung von Artikeln.

(Ja ich weiß, böser Stefan!)

Wenn ich mir aber selbst einen symbolischen Arschtritt versetze, mich dazu aufraffe den ersten Schritt zu machen und beginne den Artikel zu schreiben bin ich sehr schnell komplett vertieft und die Worte fließen mir nur so aus den Fingerspitzen!

Das Beste daran: Alle Bedenken die ich eventuell im Vorfeld hatte sind egal sobald ich mich in die Arbeit stürze. Das ist wie ein Stein der ins Rollen kommt. Ich nehme immer mehr Fahrt auf bis ich mein Ziel erreiche.

Also: Beseitige alle Ablenkungen und fang an, an deinem Projekt zu arbeiten!

Wenn das jetzt schon alles wäre, wäre es natürlich super.

Allerdings gibt es da noch etwas, das uns das Leben schwer macht:

Unsere innere, kritische Stimme

Du kennst sie gut, nicht wahr? Sie ist diejenige die Zweifel in dir säht und dich unsicher macht.

Ist dein Ergebnis wirklich gut genug? Kannst du das nicht besser? Was werden die Anderen wohl von dir denken wenn du Ihnen DAS als Ergebnis vorsetzt?

Solche Gedanken und Fragen hindern uns am Starten, haben aber dennoch Ihre Daseinsberechtigung weil es wichtig ist kritisch mit unserer eigenen Arbeit umzugehen. (Sonst würde es darauf hinauslaufen, dass wir nur noch Scheiß produzieren und trotzdem denken wir wären die Größten.)

Es ist wichtig, dass du ein gutes Maß findest. Gerade wenn du perfektionistisch veranlagt bist.

Sieh deine innere, kritische Stimme nicht als Feind an. Sieh sie als ständige Begleiterin, die dir dabei hilft deine Ideen umzusetzen und eventuelle Fehler zu entdecken!

Mach einen „Vertrag“ mit Ihr aus. Während du in der Erstellungsphase bist, hat die Stimme nichts zu melden. In der Kontrollphase deines Projekts kann sie sich dafür dann austoben. (Natürlich auf eine positive Art und Weise und nicht destruktiv.)

Für mich funktioniert das sehr gut. Wieder am Beispiel Blogartikel festgemacht:

Ich schreibe erst die „Rohfassung“ des Artikels, mache kurz Pause und nehme Abstand davon und danach meldet sich in der Kontrollphase meine kritische Stimme zurück.

Ein weiterer wichtiger Punkt:

Starten ist einfach

Alles was Du brauchst:

  • Eine Idee.
  • Eine Portion Selbstbewusstsein.
  • Einen Anstoß.

Starten ist außerdem ein sehr weit gefasster Begriff. Er bezieht sich nicht darauf, dass du dich nun unbedingt selbstständig machen musst. Bei weitem nicht!

Du musst kein Unternehmer oder Entrepreneur sein um etwas zu starten.

Ich möchte dir auch nicht einreden, deinen Job zu kündigen. Vielleicht bist du ja total glücklich mit deinem Job und kannst dir nie im Leben vorstellen als Selbstständiger deine Brötchen zu verdienen. Und das ist auch vollkommen in Ordnung.

Der Punkt ist, dass du auch etwas ändern kannst wenn du einen festen Job hast.

Starten ist eine Lebenseinstellung und fängt bei dir an!

10 Ideen zum starten

  1. Melde dich bei einem Freund von dem du schon länger nichts mehr gehört hast.
  2. Entscheide was du und deine Freunde heute Abend tun können.
  3. Schreibe eine Rezension für etwas das dir gut, oder für etwas das dir gar nicht gut gefallen hat.
  4. Starte ein Projekt.
  5. Mach jemandem eine Freude. (Jemandem der dir wichtig ist oder einem völlig Fremden)
  6. Frage nicht deinen Chef sondern triff eine eigenständige Entscheidung.
  7. Erledige eine Aufgabe die du bis jetzt vor dir hergeschoben hast.
  8. Lerne etwas Neues in einem Bereich der dir unbekannt ist.
  9. Engagiere dich in einem Verein oder einer Gruppe.
  10. Lächle öfter. Auch wenn du vielleicht keinen Grund hast.

Wo wirst du zum Starter? Schreib mir deine Ideen in die Kommentare! :)

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Kommentare

  1. meint

    Du hast Bock dein Leben in die Hand zu nehmen und gehst auch mal einen eher unkonventionellen Weg? Gratuliere, dann bist du hier genau richtig. Du hast Angst und bleibst lieber zu Hause? Auch ok, aber dann gehst du jetzt besser…

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