Bestiehl mich! Warum ich auf copyrights verzichte.

Natürlich bin ich nicht der erste Blogger, der dies tut und hoffentlich bin ich nicht der letzte:

Jeder Blogartikel auf “Projektflut.de” ist frei von jeder Art von Copyright.

Was heißt das?

Es ist ganz einfach. Alles was ich auf diesem Blog schreibe, kann unbearbeitet übernommen, kopiert, benutzt, überarbeitet werden:

  • Du kannst die Artikel 1:1 übernehmen und wo auch immer veröffentlichen.
  • Du kannst meine Artikel umschreiben, überarbeiten, Teile entnehmen usw.
  • Du kannst meine Artikel übersetzen.
  • Du kannst mit meinem Content tun was du willst.
  • Du brauchst keine E-Mail an mich schreiben um Artikel von meiner Seite zu benutzen.

Warum tue ich das?

Erstens: Weil ich weiß, dass der Content sowieso gestohlen wird. Guter Content wird immer geklaut. Und ich möchte nicht meine Zeit damit verbringen, mit dubioser Software meine Blogartikel auf Webseiten zu suchen, die Betreiber dann abzumahnen, zu klagen, Aufwand mit Rechtsanwalt und sonstigen Schnick-Schnack zu haben. Ich möchte meine Zeit dafür verwenden herausragende Artikel für dich zu schreiben. Damit geht es mir und dir gut.

Zweitens: Weil ich erlebt habe, wie deutschsprachige Blogger mit Content-Klauern umgehen. Wie sie Shit-Storms lostreten und alle Hebel in Bewegung setzen den bösen Content-Klauer an den Pranger zu stellen. Das Internet und Google sind erbarmungslos. Ich möchte nicht dafür verantwortlich sein, dass Google jahrelang Negatives über einen Menschen ausspuckt, der einmal einen Fehler gemacht hat. Das interessiert mich nicht und bringt mich nicht weiter.

Drittens: Weil mir alle Gegenargumente bekannt  (Duplicate Content rankt mich bei Google runter, andere machen Kohle mit meinen Gedanken, ich habe keinen Einfluss was Leute mit meinen Artikeln tun blablabla) und gleichzeitig egal sind.

Viertens: Weil Copyright sowieso nicht funktioniert. Weder die Musikindustrie, noch die Buchverlage haben es im Griff. Ich denke, dass weder W.A. Mozart, Shakespeare noch Leonardo da Vinci ein Urheberrecht heutigen Standards hatten. Die haben das auch hinbekommen. Natürlich bin ich nicht ansatzweise einer dieser drei. Nur was bringt mir ein Kampf gegen Windmühlen. Ich möchte, dass meine Denkweise verbreitet wird, ob mit Quellenangabe oder ohne.

Die Quellenangabe – eine Wissenschaft für sich.

Als ich vor ein paar Jahren an meiner Seminarfacharbeit schrieb hatte ich das Gefühl, dass richtige Quellenangaben den Lehrern wichtiger waren als herausragende Erkentnisse. Auch in der Wissenschaft ist dieses Phänomen mitlerweile weit verbreitet. Es gibt mitlerweile sogar ganze Bücher die dir erklären wie du richtig zitierst.

Obwohl du das alles nicht brauchst, wenn du meinen Content von vorne bis hinten klaust, freue ich mich natürlich trotzdem, wenn du meiner Arbeit Wertschätzung entgegen bringst. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Folge mir auf Twitter bzw. ReTweete meine Nachrichten.
  • Abonniere meine Facebook-Posts und teile was das Zeug hält.
  • Verlinke auf meine Homepage.
  • Empfiehl deinen Freunden, Bekannten und Verwandten meine Seite (am liebsten ist mir persönlich – das muss man in der heutigen Zeit mit “Share”-Buttons & Co sogar schon dazu sagen).
  • Abonniere meine Blogartikel per RSS-Feed.

Eine kleine Aufgabe für dich

Projektflut bedeutet für mich seine eigene Leidenschaft zu finden und Projekte in die Tat umzusetzen. Das fängt bei kleinen Projekten im Alltag los und geht bis zur Wahl deiner (beruflichen) Zukunft.

Es heißt für mich, dass wir unsere Köpfe nicht mit Gedanken und Glaubenssätzen zumüllen. Kalk verstopft die Arterien. Zu viele Gedanken verstopfen unseren Geist. Und manchmal macht es Sinn, die Dinge ganz anders anzugehen.

Ich starte ein Blogprojekt und einer der ersten Schritte ist meinen Inhalt freizugeben, obwohl dies mein einziges Kapital ist? Nicht sonderlich klug denkt man anfänglich. Mir ist es aber wichtig, dass meine Einstellung zu den Menschen kommt. Wie ist mir egal.

Vielleicht gibt es in deinem Leben auch etwas zu überdenken.

Überlege dir eine Sache, die du tust, die dir selbstverständlich erscheint, die du noch nie hinterfragt hast, weil man das eben so macht. Und dann überlege dir das genaue Gegenteil davon zu tun. Wirf alle Konventionen, alle klugen Ratschläge, alles an “Das tut man nicht”-Blabla über den Haufen. Sieh es als deine eigene kleine Rebellion an!

Denke einfach daran, dass du keine Spur hinterlässt,
wenn du nur in den Fußstapfen der anderen gehst.

Cool wäre, wenn du uns alle teilhaben lässt und die absurden, abnormen, unkonformen, verrückten und undenkbaren Gedanken mit uns teilst und unten in das Kommentarfeld schreibst.

Wenn du es nicht sofort umsetzen möchtest, stell dir die Situation genau vor. Visualisiere jedes Detail. Der Gedanke ist der erste Schritt. Nonkonformes Denken darf gelebt und nicht nur gepredigt werden.

(Eine Anmerkung in eigener Sache: Ich danke Markus Cerenak von markuscerenak.com für die Inspiration zu diesem Artikel)

P.S. Im Übrigen bin ich der Meinung, das Ehrlichkeit das Leben einfach macht.
P.P.S: Nur um sicher zu gehen: Dieser Post ist eine offizielle Stellungnahme, dass alle von mir verfassten und hier veröffentlichten Artikel Public Domain (GNU – http://www.gnu.org/philosophy/philosophy.html) sind. Ich gebe jedes Copyright dafür ab. Die Artikel können in jeder Art benutzt werden ohne mich als Quelle anzugeben. Wobei ich mich natürlich über Wertschätzung meiner Arbeit freue.

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Kommentare

  1. meint

    hi stefan
    cool, dass du einer der wenigen bist, der das mit dem copyright sieht wie ich. kleine anmerkung: der copyright verweis in deinem footer 😉

    • meint

      Hallo Markus,

      eigentlich muss ich mich bei dir für die Idee dahinter und den Artikel bedanken :).
      Deinen Blog lese ich mitlerweile ziemlich gern – Mach weiter so!

      Und danke für den Hinweis mit dem Footer. ^^

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